Übersicht meiner Bücher

Hier finden Sie, untereinander aufgeführt, meine Sachbücher. Auf der Basis zahlreicher Interviews und Hintergrundrecherchen, sind diese Titel entstanden.

Die Kronzeugin

Sayragul Sauytbay erzählt in diesem Buch der Journalistin Alexandra Cavelius ihre Geschichte. Diese steht in vieler Hinsicht exemplarisch für das Schicksal von den seit Jahrhunderten in der Nordwestprovinz lebenden Uiguren und Kasachen in China, die seit 2016 im größten Überwachungsstaat weltweit leben und zur politischen Umerziehung willkürlich in Straflagern festgehalten werden. Schätzungsweise drei Millionen Alte, Frauen und Kinder sind in diesem größten Gulag unserer Zeit interniert. Die Bedingungen sind unmenschlich: Gehirnwäsche, Folter und Vergewaltigung, dazu erzwungene Einnahme von Medikamenten, die die Inhaftierten apathisch macht oder vergiftet.

»Die wichtigste Zeitzeugin über die Straflager in China«

Ulrich Delius, Direktor der Gesellschaft für bedrohte Völker

Trägerin des „International Women of Courage Award“ (Washington, verliehen durch Außenminister Michael R. Pompeo)

Chinas Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Griff nach der Weltherrschaft: „Die Welt muss erfahren, was in den Lagern vor sich geht und was die Partei wirklich plant.“

Auch die kasachische Staatsbeamtin und Direktorin mehrerer Vorschulen gerät in die Mühlen des chinesischen Unterdrückungsapparates. Nachdem ihr Mann mit beiden Kindern das Land verlassen hat, wird sie mehrmals verhört und schließlich in ein Umerziehungslager gesteckt, wo sie ihren Mitgefangenen die chinesische Sprache, Kultur und Politik beibringen muss. Überraschend kommt Sayragul Sauytbay 2018 wieder frei, soll aber kurz darauf zurück ins Lager – dieses Mal allerdings als Gefangene. Doch gelingt ihr überraschend die Flucht nach Kasachstan.

Während ihrer Inhaftierung erhält Sayragul Sauytbay Zugang zu geheimen Informationen, die Pekings langfristige Pläne offenlegen, westliche Demokratien zu unterhöhlen und zu unterwerfen. Die Besetzung Europas und die Etablierung des politischen Systems Chinas in den europäischen Ländern ist demnach für eine Zeitspanne zwischen 2035 und 2055 vorgesehen.

Obwohl Sayragul Sauytbay bis heute vom chinesischen Geheimdienst bedroht wird, legt sie in ihrem Buch der Welt Zeugnis von den chinesischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und den imperialistischen Plänen von Chinas KP ab.

Sayragul Sauytbay, geboren 1977 in dem autonomen kasachischen Bezirk Ili in der chinesischen Provinz Xinjiang, studierte Medizin, arbeitete zunächst als Ärztin in einem Krankenhaus und wurde später vom chinesischen Staat als Direktorin für mehrere Vorschulen eingestellt. Als die chinesische Regierung massiv gegen uigurische und kasachische Minderheiten vorgeht, wird sie verhaftet und in einem Umerziehungslager gezwungen, als Ausbilderin zu arbeiten. Dadurch erhält sie Einblick in das Innerste dieses Systems.

Alexandra Cavelius ist freie Autorin erfolgreicher politischer Sachbücher und Journalistin. Darunter mehrere Bestseller. Auf der Basis der Interviews hat sie „Die Kronzeugin“ verfasst.

„Die Erlebnisse (…) lesen sich stellenweise wie Alexander Solschenizyns berühmter Roman …“ (Cicero, 30.07.20)
SWR – Buch der Woche
Die Welt – „Die Kronzeugin“ (Europa) auf acht Seiten im STERN und heute Titelseite DIE WELT
Welt am Sonntag – „Gefoltert, bis ich ohnmächtig wurde“
NZZ – Chinas Plan, die Welt zu unterwerfen
stern – Sie erlebte den Horror der chinesischen Lager: „Die Albträume enden nie“
stern – Whistleblowerin im Interview: Deutschland ist für China ein Feind

Die Welt berichtet über eine ganze Seite und titelt in der WamS erneut mit „DerKronzeugin“

BILD Beitrag: „China quält Menschen mit medizinischen Experimenten“
ORF Beitrag: Bericht aus Chinas geheimen Lagern

„Ein starkes, ein bewegendes Buch!“, Jonas Breng (stern)
Buch der Woche, SWR

18.06.2020

PR-Reise der Autorinnen Sayragul Sauytbay und Alexandra Cavelius

Presseaktivitäten KRONZEUGIN

18.6.: 8-seitiges Stern-Porträt Interview von Jonas Breng
ZITAT: »Sie erlebte den Horror der chinesischen Lager: »Die Albträume enden nie.« Jonas Breng in Stern
www.stern.de

18.6.: auf RTL.de

PR-Reise der Autorinnen Fr. Sauytbay, Fr. Cavelius
Gesprächs-Übersetzerin aus dem Uigurischen: Frau Memet – vom 22.6.-26.6.)

RTL und BILD werden im Rahmen der Pressereise Interviews mit Fr. Sauytbay führen

Vorstellung BUCH DER WOCHE DIE KRONZEUGIN – im Hörfunk SWR2 „lesenswert
Magazin“ – am 21.06.2020 (17:05 Uhr)

Pressekonferenz am 23.6., 11 Uhr in Berlin

in Berlin werden TV-Teams erwartet u. Vertreter verschiedener größerer Medien Zusagen dazu liegen bereits von folgenden Medien vor bild.de Shammi Haque, Politische Bühne Eugen Möller-Vogt dpa Kay Nietfeld Bloomberg Arne Delfs, Freier Journalist Jens Jeske, Die Welt/WamS Maximilian Kalkhof, Focus Andrea Hoffmann, AP Kerstin Sopke+Team, ARD Hauptstadstudio Ariane Reimers, TV Berlin Klaudia Patacz, Freier Journalist Guenter Knabe, Friedrich-Naumann-Stiftung, Hilmar Sattler, Deutschlandradio N.N.

Beim Pressetermin 23.6., 11 Uhr in Berlin wurden Interviews mit WELT , WAMS, BILD und FOCUS geführt

24.6.: MÜNCHEN

Pressetermine im WUC; Treffen mit Uiguren
Interview mit RTL (geplante Aussrrahlung 29.06.2020): RTL Nachtjournal + RTL aktuell

25.6.: Wien – ORF-Fernsehen (Interviewtermin), ORF-HÖRFUNK (Interviewtermin)

26.6.: Zürich – Zeitschrift SCHWEIZER MONAT(Interviewtermin), und NZZ (Interviewtermin)

weitere Medien wie FAZ etc. haben Buch geordert

PR-Reise der Autorinnen Sayragul Sauytbay und Alexandra Cavelius (18.06.2020)

Das Lager: Überleben in der Hölle

Kurz vor sechs Uhr schrillte eine kreischend laute Klingel durch das Gebäude. „Wo bin ich?“ Mit jagendem Puls fuhr ich hoch, erblickte die Kamera über mir und fühlte mich genauso zerschlagen wie vor dem Einschlafen. Im nächsten Moment schlug jemand an meine Tür. „Fertig machen! Schnell!“

Vor mir befand sich links, durch eine etwa hüfthohe Wand abgetrennt, ein Toilettenbereich mit einem Loch, auf das eine Kamera gerichtet war. Rechts von der Tür ein kleines Waschbecken unter der nächsten Kamera. Hastig drehte ich den Wasserhahn auf, aber nur ein dünnes Rinnsal kam heraus. Damit befeuchtete ich mein Gesicht und putzte meine Zähne. Kamm und Seife gab es nicht.

Ich hatte vielleicht zwei Stunden geschlafen, stand aber gleich darauf in meiner Uniform mit Camouflage-Muster und einer gleichfarbig gefleckten Schirmmütze, die Jacke bis unterm Hals zugeknöpft, den Kopf gerade, die Hände an den Seiten, wie ein Wachsoldat vor der Tür. Punkt sechs Uhr öffneten sich automatisch alle Türen auf beiden Fluren. Kurz blieb mir die Luft weg. Aus den offenen Zellen der Gefangenen linker Hand strömte ein bestialischer Gestank aus Schweiß, Urin und Fäkalien und verbreitete sich über die Halle hinweg im ganzen Stockwerk. Die Wachen in den blauen Uniformen trugen im benachbarten Trakt einen Mundschutz, auch wenn sie die Zellen betraten.

Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass jedem Einzelnen laut Vorschrift in einer Zelle ein Quadratmeter Platz zur Verfügung stand; in Wirklichkeit drängten sich hier jedoch bis zu 20 Menschen auf 16 Quadratmetern zusammen. Das machte rund 400 Gefangene pro Stockwerk. In einer Zelle verfügten die Gefangenen über einen einzigen Plastikeimer mit Deckel, der als Toilette diente. Nur alle 24 Stunden durfte einer von ihnen dieses Behältnis leeren.

War der Eimer aber bereits nach fünf Stunden voll, blieb der Deckel oben darauf. Selbst wenn die Blase der Eingesperrten bis zum Platzen voll war oder die Gedärme lärmten, mussten sie durchhalten, bis der Eimer wieder geleert war. Das führte bei einigen auf Dauer zu schlimmsten Organbeschwerden und zu einer Luft, die bei allen schwerste Übelkeit verursachte.

Ich bekam nicht mehr mit, wie sich die Gefangenen draußen aufstellten, weil ich mich rechts einer Schlange von etwa sechs Verwaltungsmitarbeitern und anderen Angestellten anschloss, die bei jeder Essenspause mal länger, mal kürzer war. Miteinander reden war verboten.

Schnell stellte sich heraus, dass in dieser Etage unterschiedliche Arbeitsgruppen im Einsatz waren. Das reichte von den Reinigungsfrauen in einfachen Anzügen mit Jackett bis hin zu hochrangigen Offizieren, die schwarze Masken wie Bankräuber trugen, sodass nur Mund, Augen und Nasenlöcher zu sehen waren.

Selbst unter den chinesischen Mitarbeitern spürte man die Angst vor diesen mit Maschinenpistolen bewaffneten Maskierten in ihren geschnürten hohen Lederstiefeln. Wofür sie zuständig waren, sollte ich noch am eigenen Leib erfahren. Jeder einzelne Ablauf im Lager war bis ins kleinste Detail durchorganisiert wie in einem Ameisenhaufen. Schätzungsweise waren auf diesem Stockwerk rund hundert Leute beschäftigt und in Schichten eingeteilt. Ich war hier die einzige Lehrerin und einzige Kasachin in höherer Position. Ansonsten kam auf etwa zwölf chinesische Angestellte ein Einheimischer, aber stets in niedriger Position.

In Begleitung zweier Wachsoldaten bewegte sich ein Teil der Angestellten etwa 25 Meter lang auf eine Doppeltür zu, hinter der wir scharf links zur Küche abbogen. Am Ende dieses Flurs befand sich in der Wand eine fenstergroße Öffnung, durch die eine chinesische Küchenhilfe den Leuten vor mir ein gut duftendes, anständiges Essen zuschob, das meinen Magen knurren ließ.

Zu meiner Enttäuschung erhielt ich als Einheimische nur ein Stück im Dampf aufgeweichtes, matschiges Weißbrot, dazu eine kleine Schöpfkelle, gefüllt mit gekochtem Reiswasser, in dem einzelne Reiskörner schwammen. Anders als mich haben unsere Vorgesetzten die chinesische Belegschaft auch nie bestraft, selbst wenn sie dieselben Fehler gemacht hatten, mal zu zögerlich, zu fahrig oder zu schnell waren …

In einer Reihe marschierten wir nacheinander in unsere Räume zurück. Bevor ich diese fade, salzlose Suppe hastig hinunterschlürfte, schnodderte der Wachmann: „Wenn wir nachher klopfen, bringst du die sauber gewaschene Schöpfkelle zurück mit den anderen zur Küche. Wenn wir nicht klopfen, holst du morgen damit dein Essen wieder ab.“ Immer sperrten sie die Tür hinter sich ab.

Um 7 Uhr führten mich zwei andere Wachleute in eines der Büros neben meiner Zelle. Niemals durften sich Mitarbeiter des Lagers unbegleitet bewegen, immer heftete sich mindestens ein bewaffneter Begleiter wie ein Schatten an meine Fersen.

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Die Assassinin

Eine Gotteskriegerin zwischen Kreuzrittern und Sarazenen
Das Königreich Jerusalem im 12. Jahrhundert: Die Kreuzritter versuchen im dritten Kreuzzug mit aller Macht, ihren Besitz im Heiligen Land zu behaupten, doch die Bedrohung durch die Muslime unter Führung von Sultan Saladin nimmt ständig zu. Schließlich gelingt es ihm, eine gewaltige Streitmacht aufzubieten, um die fränkischen Eindringlinge endgültig aus Outremer zu vertreiben und die Herrschaft über Jerusalem und die Levante wiederzuerlangen.

In dieser Zeit meistert die Halbwaise Luzia mit ihrer adeligen Mutter Ida zwischen Ränken und Intrigen ihr Leben am Königshof. Im Alter von 14 Jahren gerät sie jedoch ins Blickfeld von Raschid ad-Din-Sinan, dem »Alten vom Berge«. Der Anführer einer mörderischen Sekte möchte seinen eigenen Gottesstaat errichten und versetzt Christen wie Muslime durch aufsehenerregende Attentate in Angst und Schrecken.

Er lässt Luzia entführen und auf seine Burg Masyaf bringen, wo sie zur Assassinin ausgebildet wird, zu einer kaltblütigen Mörderin, die den eigenen Tod bereitwillig in Kauf nimmt. Nach einer entbehrungsreichen Zeit ist sie bereit für das große Ziel: Sie soll den Thronfolger des Kreuzritterreiches ermorden …

Bericht in der Augsburger Allgemeine „Früher die Assassinen heute der IS“

– Psychologisches Meisterwerk über den Geheimbund der Assassinen als Vorläufer heutiger Terrorgruppen
– Spannende Story um eine junge »Gotteskriegerin«, die sich in einer Welt voller Mord, Verrat und Intrigen behaupten muss
– Für die Fans von Königreich der Himmel und Game of Thrones

Buchtipp
LiesMalWieder | www.liesmalwieder.de |

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freundin | 3/2020 |“Spannendes Porträt einer zerrissenen Epoche mit aktuellem Bezug

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In der Aktuellen Ausgabe des BuchMagazins findet sich eine Besprechung Ihres Buches. HIER zum herunterladen: scrollen Sie bitte auf S. 32.

Augsburger Allgemeine
https://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Buchvorstellung-Frueher-die-Assassinen-heute-der-IS-id56317806.html

Kreisbote

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The author
Alexandra Cavelius is a freelance-journalist and author. Her books “Die Himmelsstürmerin” und “Leila – a girl form Bosnia” were both bestseller. Her outstanding non-fiction includes a autobiography by Swetlana Gannuschkina, who was nominated for the Nobel Peace Prize, and „Ich bleibe Tochter des Lichts“ (together with the international well-known traumatologist Jan Ilhan Kizilhan). It’s the story of Shirin, a Yezidi woman captured and tortured by the IS. Alexandra Cavelius is an expert in the field of trauma and radicalisation. In the past decades she has done exceeding research about war and religion, the Islamic State and its victims. These insights are part of the current historical novel.

A woman between crusaders and saracens
12th century, the Kingdom of Jerusalem: crusaders are fighting a bloody war against muslims. To defend their power over the Holy Land they are marching against Sultan Saladin, who’s army is growing day-by-day. Gathering armed forces around him he is a finally ready to expel the Frankish intruders for good. With the conquest of Jerusalem he will gain the power over the Levante once and for all.
The half-orphan Luzia and her noble mother are living at the royal court with its endless schemes and intrigues. Becoming a beautiful teenager Luzia caught Rashid Ad-Din-Sinan eye’s. „The old man of Mountain“ is building a theocracy, dedicating his and the life’s of his followers for the bigger goal. Rashid commands to kip-nap the young women and to bring her to his castle Masyaf. In the following she undergoes a intense training to become a assassin, a cold-blooded murderer, not afraid of dying. After a time of great privation she is ready follow her duty: Her task is to kill the heir of the crusader’s Kingdom…

Terror, murder and violence in the “Kingdom of Heaven”
The Middle East is covered in blood. Western countries are trying to expand their influence all over the Orient. Sunnis against Shiites, Christians fighting Muslims. The growing chaos is a breeding ground for a new terror organisation and its followers, all prepared to die for the so-called true Islam. Their suicide attacks are terrifying and frightening the world…

We are not talking about the 21th century, no, all this happened 800 years ago, when crusaders were looking for salvation and wealth in the Holy Land. Christians and Muslims battle for hegemony, when a small group of assassins aiming for a much higher goal: a state of belief/a theocracy. Like the religious warriors of today they are not afraid to die. The charismatic leader Rashid ad-Din-Sinan reminds us of the former IS leader AlBaghadi, and like him Rashid is a master of manipulation. His followers are calling him “the old man from the mountain”, willing to sacrifice their life for him. Taking away their natural fear of death, they have nothing left to lose.

A powerful novel about war, love and betrayal.

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Nachtfahrt der Seele

In seiner Kindheit in der Türkei leidet Kizilhan als Jeside unter der Unterdrückung muslimischer Gruppen. Später aber heiratet er, trotz der Proteste aus seiner näheren Umgebung und trotz einer Morddrohung, eine Muslima. In Deutschland wird der Junge, aus dem kleinen türkischen Dorf mit Lehmhütten, schließlich zu einem weltbekannten Traumatologen.

Im Winter 2010 gerät er in eine tiefe Sinn- und Lebenskrise. Während der Deutsch-Kurde in seiner Klinik eine vergewaltigte Syrerin psychotherapeutisch betreut, fragt er sich voller Zweifel, ob er in solch schweren Fällen tatsächlich auf Dauer etwas Positives bewirken kann. Auf der Suche nach Heilung für die versehrte Seele der Menschen merkt der zweifach promovierte Professor jedoch nicht, wie er sich selbst immer mehr verliert. Nach außen funktioniert der Therapeut und Familienvater, innerlich jedoch ist er ausgebrannt.

»Am Tage merkte ich oft nicht, wie sehr ich mich im Gestrüpp dunkler Gedanken verloren hatte. Nachts versank ich in so tiefen Schlaf, dass ich mich morgens an nichts mehr erinnern konnte.«

Als er eine Einladung in den Iran erhält, um die dortige traditionelle Heilkunde kennenzulernen, nimmt er an. Eine alte Heilerin namens Anaram führt ihn zu alten Kult- und Tempelstätten und bringt ihm die Lehre Zarathustras näher. Während sich Kizilhan als rationaler Mensch anfangs distanziert verhält, gerät er zunehmend in den Bann ihrer orientalischen Erzählungen über die alte Heilkunst. Langsam öffnet er sich dieser Fremden und lernt, dass er anderen Menschen nur dann erfolgreich helfen kann, wenn er sich auf eine Reise zu sich selbst und seiner Vergangenheit begibt. Auf dem Rückflug ahnt er noch nicht, dass er sich in naher Zeit der größten Herausforderung seines Lebens stellen wird, nämlich der Behandlung Tausender schwerst traumatisierter Frauen des IS-Terrors …

„Jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens auf irgendeine Weise traumatisiert durch Schmerz, Verlust oder Tod. Doch jeder Mensch kann wieder Heilung finden.“ (Jan Kizilhan)

  • Das neue Buch der Bestsellerautorin Alexandra Cavelius mit dem international anerkannten Traumatherapeuten – eine Reise in seine eigene Vergangenheit und ein tiefer Einblick in seine Seele
  • Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan ist der Medien-Experte, wenn es um die Behandlung von Kriegsopfern sowie die Analyse der Täter geht

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Die Psychologie des IS

Was geht in den Köpfen von IS-Kämpfern vor? Welche Ideologie lässt sie jede menschliche Regung, jegliche Empathie unterdrücken? Der international bekannte Traumatologe und Orientalist Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan und die Bestsellerautorin Alexandra Cavelius geben anhand spektakulärer Fallbeispiele und Einzelschicksale einen tiefen Einblick in die Psychologie der Islamisten.

„Glänzende und zugleich erschreckende Psychoanalyse!“ (Rezension „amazon“)

Das Terrorregime des sogenannten Islamischen Staates hat spätestens mit dem Völkermord an den Jesiden eine neue Dimension an Grausamkeit erreicht. Die selbst ernannten Gotteskrieger, die seit 2011 weite Teile Syriens und des Irak unter ihre Kontrolle gebracht haben und in verschiedenen anderen islamischen Staaten aktiv sind, scheuen nicht vor Völkermord, Versklavung, Vergewaltigung und Zwangskonvertierung zurück, um ihr Verständnis von einem gerechten Staat durchzusetzen.

Alexandra Cavelius und Prof. Dr. Dr. Jan Kizilhan zeigen unter anderem die Leiden eines Mannes, der den Massenmord in Kocho überlebt hat, die Versklavung und Vergewaltigung eines jesidischen Mädchens durch den selbst ernannten »Kalifen« Abu Bakr al-Baghdadi und die Ausbildung zu Kindersoldaten am Beispiel eines geflohenen jesidischen Jungen. Doch auch die Täter selbst kommen zu Wort: Ein Interview mit einem IS-Kämpfer macht die menschenverachtende Denkweise dieser Terroristen deutlich … An jede Geschichte gliedern sich hochinteressante und spannend zu lesende Analyse an.

„Jeder Mensch kann köpfen. Sie auch.“ (Jan Kizilhan, Interview im stern, 19/02/17)

„Durch seine Arbeit im Nordirak, steht der Traumatologe Kizilhan mit zahlreichen Zeuginnen und Zeugen in Kontakt, die unfassbare Greueltaten des IS überlebt haben. Die verschiedenen Fallbeispiele hat Cavelius jeweils aufgezeichnet. Hier ein Auszug aus dem Kapitel „Das Mädchen, das in al-Baghdadis Händen war“

Diese jesidischen Flüchtlinge im Nordirak haben nicht einmal ein Zelt.

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Ich bleibe eine Tochter des Lichts
Ich bleibe eine Tochter des Lichts
Ich bleibe eine Tochter des Lichts
Ich bleibe eine Tochter des Lichts

Ich bleibe eine Tochter des Lichts

Das Unsagbare erzählen: Als junges Mädchen in den Händen der IS-Terroristen!
Shirin wollte gerade ihr Abitur abschließen und bald ihr Studium aufnehmen, als die IS-Terroristen in ihr Dorf einfielen. Die bärtigen Besatzer rissen das junge Mädchen aus den Händen ihrer Familie. Zusammen mit den anderen unverheirateten Frauen und Mädchen des Dorfes wurde sie entführt, mehrfach als Braut verkauft und als Sex-Sklavin gehalten. Cavelius hat das Buch, auf Basis zahlreicher Interviews mit Shirin, geschrieben.

Shirins Leidensweg ist ebenso schwer vorstellbar wie die abenteuerliche Geschichte ihrer Flucht, die ihr schließlich mithilfe des neunten Mannes gelingt, an den sie weitergegeben wird. Ein erschütternder Bericht über die IS-Gräuel und das Schicksal einer mutigen jungen Frau. Shirin ist heute 19 Jahre alt. Mit anderen schwer traumatisierten Jesidinnen kam sie nach Deutschland und lebt im Rahmen eines speziellen Flüchtlingsprojekts in Baden-Württemberg. Ihre Geschichte hat die Journalistin Alexandra Cavelius auf der Basis zahlreicher Interviews aufgeschrieben.

Die junge Jesidin berichtet über ihre Erfahrungen als Sklavin, das Leben im IS-Staat und ihre Flucht aus dieser Hölle, die mit Unterstützung eines deutschen Hilfsprojekts für Traumaopfer endet. Das Buch lässt ihre Alpträume ebenso lebendig werden wie ihre Hoffnungen. Sie erzählt, was sie sich heute vom Leben wünscht und wie sie trotz ihrer grausamen Erinnerungen aufrecht in die Zukunft schaut. Von sich selbst sagt sie: »Was auch immer passiert ist, ich bleibe eine Tochter des Lichts.«

In Shirins Erzählung hat Cavelius die Kommentare Prof. Dr. Dr. Kizilhans mit eingebaut. Hintergrund: 2014 holte der international bekannte Traumatologe in einem einzigartigen Projekt mehr als 1000 schwerst traumatisierte jesidische Frauen und Kinder zur Behandlung nach Baden-Württemberg.

„Eine sehr ergreifende Geschichte!“ (Rezension amazon)

„Für mich ist es das bisher bewegendste Buch des Jahres.[…] Ich kann nur sagen kaufen sie dieses Buch, lesen sie es und lassen sie es auf sich wirken.“
(Rezension von Markus Eggert/Literaturlounge):

„Eine sehr ergreifende Geschichte!“

„Tolles Buch!!!“

„Ich kann nur sagen, kaufen und selber lesen.. ich lese ungern, doch dieses Buch hab ich innerhalb von einer Woche gelesen. Was dieser jungen Frau passiert ist, ist einfach nur erschreckend und unvorstellbar… Dieses Buch ist einfach so fesselnd..“
(Rezensionen/amazon)

TV Berichte: u.a. „Brisant“ (ARD), BR, Stern TV, RTL

Bild-Serie
Textvorabdruck
BILD : Teil 1 : 04. Januar 2016 ‘ISIS machte mich zur Sex-Sklavin’
BILD : Teil 2 : 05. Januar 2016 ‘Die ist blauäugig, die gefällt mir’
BILD : Teil 3 : 06. Januar 2016 ‘Mein Peiniger quälte mich jede Nacht’
BILD : Teil 4 : 07. Januar 2016 ‘In mir wuchs das Kind eines ISIS-Barbaren’
BILD : Teil 5 : 08. Januar 2016 ‘Ich floh barfuß vor meinen Peinigern’

Radio Sputnik (Radio-Interview mit Alexandra Cavelius)
Geneva Summit for Human Rights and Democracy
Augsburger Allgemeine
ARD Tagessschau
“Hilfsaktion für irakische Jesidinnen”
Bericht über geflohene Jesidinnen und Interview mit Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan
20.02.2016
Abendzeitung
Literaturlounge
Deutsche Welle
Deutschlandfunk
Focus
Süddeutsche Zeitung
Financial Times Magazine
Borromaeusverein
Stern TV
Echo
Media-Mania
Wochenspiegel

Nachdem Cavelius die Geschichte Shirins aufgeschrieben hatte, führte sie abschließend noch Interviews mit dem Trauma-Experten Kizilhan. Sein Wissen, das er im Nordirak gesammelt hat, hat die Autorin daraufhin – abschnittsweise und kursiv gesetzt – in Shirins Erzählung mit eingeflochten. Diese Abschnitte dienen als sachliche Dokumentationen und Belege dessen, was die IS-Terroristen jesidischen Frauen, Kindern und Männern teils an unfassbaren Greueltaten zugefügt haben.



(…)

Professor Kizilhan mit Baba Sheik, dem geistlichen Oberhaupt der Jesiden, in Lalish

Lesung in Weiden für amnesty international.


„Shirin“, Dolmetscherin zuhause bei der Autorin für den Film „Gefangen im IS“ im Bayerischen Fernsehen.

„Gefangen im IS“ – Eine Buchbesprechung

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Auch wir sind Russland

Swetlana Gannuschkina steht auf einer Todesliste radikaler russischer Nationalisten. Durch ihre Arbeit im Menschenrechtsrat kennt sie Machtmenschen wie Putin persönlich. Viele ihrer Freunde und Bekannte sind ermordet worden. Unter ihnen auch der ehemalige Vizepremierminister Boris Nemzow.

Doch unbeirrt kämpft die Moskauer Mathematikerin und Menschenrechtlerin Swetlana Gannuschkina, 73, seit Jahrzehnten für Flüchtlinge und Vertriebene in Russland. Sie lehnt die Politik Putins offen ab und widerspricht der Meinung, dieser Präsident genieße das ungebrochene Vertrauen seiner Landsleute.

Das US-Magazin „Newsweek“ zählte die Menschenrechtsaktivistin 2012 auf der Liste der „150 mutigsten Frauen der Welt“. Sie ist Trägerin zahlreicher renommierter Menschenrechtspreise, u.a. alternativer Nobelpreis (Right Livelihood Arward 2016) und Sacharow-Preis.

In diesem Buch erzählt Gannuschkina über ihren Kampf gegen Unrecht und Unterdrückung sowie ihr Engagement für die Menschen in Russland.

„Wir brauchen solche Menschen wie Gannuschkina in diesen dunklen Zeiten« (Aus der Laudatio zur Verleihung des Schwarzkopf-Europa-Preises 2014)

Auch wir sind Russland ist zugleich Biografie und Deutung der aktuellen Situation eines Landes im Zerfall. Swetlana Gannuschkina analysiert mit großem Erfahrungsschatz ein korruptes Rechtssystem, prangert die Annexion der Krim genauso an wie Methoden der Regierung, den Terrorismus im Land mit Terror zu bekämpfen.

Durch ihr Engagement für kaukasische Flüchtlinge und ihre Enthüllungen von Folter, Mord und Willkür in Tschetschenien ist sie auch ins Visier des Diktators Ramsan Kadyrows geraten und zur „Feindin der Tschetschenen“ erklärt worden. „Kadyrow ist ein Sadist“, weiß Gannuschkina.

Eindringlich schildert die mehrfach für den Friedensnobelpreis nominierte Russin ihre Arbeit als Menschenrechtlerin, u.a. für die international angesehene Organisation „Memorial“ sowie den Verlust ihrer ermordeten Freundinnen, Anna Politkowskaja und Natalja Estemirowa.

Gannuschkina zeigt ein Land, in dem Unschuldige im Strafvollzug gefoltert werden und die Fremdenfeindlichkeit bedrohlich wachst. Ein Land, das sie für seine Kultur und seine Menschen liebt. Ihr Buch weist alle ‚Putin-Versteher‘ im Westen zurecht und stellt uns vor die aufrüttelnde Frage, wie wir mit unserem großen Nachbarn in Zukunft weiter zusammenleben können.

Auszug aus den Interviews, die die Grundlage für die Biographie bilden – Wie ist es, Menschenrechtlerin in einem Land zu sein, wo die schärfsten Kritiker ermordet oder zum Schweigen gebracht werden?

Alexandra Cavelius: 2006 tauchte Ihr Name mit Foto und Anschrift auf einer Todesliste von Nationalisten im Internet auf, verbunden mit einem Mordaufruf. Wie gehen Sie mit dem Gefühl der ständigen Bedrohung um?

Swetlana Gannuschkina: Als Mathematikerin nehme ich das als einen Teil der Realität zur Kenntnis, mehr nicht. Aber sicher ist es ein merkwürdiger Gedanke, dass man jederzeit irgendwo erschossen werden kann.

Alexandra Cavelius: In Ihrer Arbeit sichten Sie Fotos Inhaftierter mit durchnagelten Füßen, Sie prüfen Geschichten von brutal vergewaltigten tschetschenischen Mädchen, erleben, wie Unschuldigen gefälschte Beweise untergeschoben werden. Woher nehmen Sie Ihre Kraft?

Swetlana Gannuschkina: Die Regierung verpasst mir mit ihrem Verhalten die nötige Dosis Adrenalin dazu. Solange es Menschen gibt, die Hilfe brauchen, muss man ihnen helfen.

„In diesem beeindruckenden autobiographischen Buch gibt Swetlana Gannuschkina einen sehr tiefen und menschlichen Einblick in ihr Leben und ihr unermüdliches Engagement für Menschenrechte, Minderheiten und Flüchtlinge in Russland.“
(Rezension amazon)

»Ohne Pathos, ohne große Worte. Und furchtlos: So agiert jemand, für den Menschenrecht ein Naturgesetz ist.«
Ina Ruck, ARD-Korrespondentin

»Wir brauchen solche Menschen wie Gannuschkina in diesen dunklen Zeiten«
(Aus der Laudatio zur Verleihung des Schwarzkopf-Europa-Preises 2014)

Tagesschau
youtube/Alternative Nobelpreise – Unbequemsein gehört dazu…“
(Tagesschau)
3sat Kulturzeit
11.12.2015/Swetlana Gannuschkina im Gespräch
WDR5 I Osteuropamagazin
13.12.2015/Porträt – Menschenrechtlerin Gannuschkina ‘Auch wir sind Russland’
Swetlana Gannuschkina erhält Alternativen Nobelpreis “Right Livelihood Award”
Heinrich-Böll-Stiftung
Frankfurter Rundschau
Deutschlandfunk
RBTH
Buecher Kritik
Spiegel
BR
Spiegel
Tagesspiegel
Wiener Zeitung
Frankfurter Allgemeine Zeitung


Verleihung des Alternativen Nobelpreises 2016 an Gannuschkina. (Tagesschau 24.11.2016)

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Der Staatszirkus

Unser ungerechtes Bildungssystem treibt nicht nur viele Kinder sondern auch oftmals deren Eltern an den Rande des Nervenzusammenbruchs. Da hilft nur eine gute Satire, eine große Portion rabenschwarzer Humor und … eine Bildungsrevolution!

Claudia Schmidberger, Ende 30, wacht eines morgens in der Psychatrie auf. Was ist geschehen? Während Claudias Mann sich bei seinem gestressten Weib über mangelnden Sex beklagt (aus zeitlichen Gründen jeden Mittwoch terminlich festgesetzt, fällt aber oft aus), besucht die älteste Schmidberger-Tochter mit Bauchschmerzen ein „G8“-Gymnasium. Der Sohn steht vorm Übertritt („Da ist jede Note Drei eine Katastrophe“) und die Kleinste im Kindergarten nervt. Um noch leistungsstärker zu werden, fängt Claudia an deren ADHS-Pillen zu schlucken.

Das Leben der ehemaligen Lektorin nimmt eine überraschende Wendung, als eines Nachts eine mysteriöse Schüler-Widerstandsgruppe einen Umschlag in ihren Briefkasten wirft. Inhalt: Eine Tiergeschichte der etwas anderen Art. Die Dinge beginnen sich zu verselbständigen. Tier- und Menschengeschichte vermischen sich immer mehr. Wie ein Detektiv, der zufällig an den Schauplatz eines grausigen Verbrechens gestolpert ist, deckt Claudia nach und nach immer haarsträubendere Missstände an den hiesigen Lehranstalten auf und verstrickt sich selbst in den Ereignissen.

Auch als eBook bei Amazon zu erhalten

„Genial und sehr amüsant Menschen durch Tiere (Bundeskarpfen) zu ersetzen und dadurch die Schwachstellen in unserem Bildungssystem aufzuzeigen. An vielen Stellen bleibt einem das Lachen im Halse stecken, denn vieles ist allzu wahr. Als Mutter zweier Kinder (eins davon im Staatszirkus) denkt man sehr oft, das bin doch ich!! Unbedingt zu empfehlen!“

„Sehr unterhaltsam, lehrreich und schockierend zugleich!“
(Rezensionen amazon)

„Der alltägliche Schulwahnsinn im G8, entlarvend und pointiert auf den Punkt gebracht. Ich glaube fast, ich kenne diese Fr. Dr. Tupfel wirklich. Es scheint mir, sie könne bei uns das hiesige Gymnasium leiten :-).
(…) Nach dieser Lektüre bin ich guter Hoffnung, dass immer mehr Eltern sich wehren, dass wir gemeinsam grundlegende Änderungen einfordern und herbeiführen!“
(Thomas Becker, Aktion Gute Schule)

„ (…) Das Buch sollte nicht nur Pflichtlektüre für Eltern, Großeltern und Dompteure werden, sondern vor allem den Bildungspolitikern empfohlen werden, die zu wenig auf die Bedürfnisse unserer Kinder achten.“
(Klaus Wenzel, Präsident Bayerischer Lehrerverband)

Wochenanzeiger München
Die Gruenen
Aktion Gute Schule
Abendzeitung
Spiegel
Grüne
Spiegel

Die Autorin mit Reformpädagoge Otto Herz auf einer Bildungsdemo in München.

Gemeinsame Lesung mit der Schauspielerin Miriam Kendler aus „Der Staatszirkus“.

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Wenn ich alt bin, werde ich Model

Nach Erscheinen dieses Buches ist Christa Hoehs mit dem Ersten Deutschen Alterspreis der Robert-Bosch-Stiftung (dotiert auf 60 000 Euro) ausgezeichnet worden.

Kein Wunder, denn mit knapp 50 wurde die Wahlmünchnerin in New York zufällig als Model entdeckt und startete drei Jahre später in Deutschland die Erfolgsgeschichte der weltweit ersten Modelagentur „SEN!OR-MODELS“, die sich auf ältere Models spezialisierte.

In den Medien war Hoehs bald ein bekanntes und beliebtes Gesicht. Die Autorin Alexandra Cavelius hat ihre ungewöhnliche Geschichte aufgezeichnet.

Ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel, Midlife-Crisis, Schweißausbrüche. Dazu ein Job, der nicht ausfüllt. Das kann doch nicht alles gewesen sein? Kurzerhand kündigt Hoehs ihren Job, beendet ihre Beziehung und erfüllt sich einen langen Traum. Sie kauft sich ein Ticket nach New York. Auf der Lexington Avenue wird sie ungeschminkt und in alten Klamotten von einem weiblichen Model-Scout entdeckt. Perplex schaut Christa Hoehs sich um, aber hinter ihr steht keiner. „Sie meinte wirklich mich,“ erzählt Hoehs lachend für das Buch.

Mit ihrer Lebensgeschichte, die sie der Journalistin Cavelius erzählt hat, will Hoehs ihre Generation wachrütteln: Macht Euch bemerkbar, dann werdet ihr nicht unterschätzt! Die 72Jährige fordert die neuen Alten zu einem Umdenken auf, nach dem Motto: „Wir können uns immer wieder neu erfinden!“ Hoehs löst Altersgrenzen auf, bricht mit Stereotypen und zeigt die Attraktivität im Alter auf, ohne dabei aber auch bittere Wahrheiten zu verleugnen.

Eindrücklich macht die bodenständige Frau die Potentiale und die Schönheit des Alters sichtbar und wirft einen humorvollen Blick hinter die Kulissen der Glamourwelt.

„Viele Menschen denken viel zu früh, dass es zu spät ist!“ (Christa Hoehs)

Gewinnerin des Ersten Deutschen Alterspreises der Robert-Bosch-Stiftung (Berlin)

„Genau das richtige Buch für die neue Generation der jungen ‚Alten‘: Selbstbewusst, ehrlich, kämpferisch und selbstironisch – und mit einer großen Portion Humor.“
Yoga aktuell (04.12.2013)

Augsburger Allgemeine
Morgenpost
Badische Zeitung
Focus
Hessische Senioren Blätter
Wagner Biografien
Robert-Bosch-Stiftung
Bild
Buchtipp
Stuttgarter Zeitung
Resonanz TV
ARD
Welt


Interview für die „Vogue“ – geführt von Alexandra Cavelius mit Christa Hoehs.

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Die Himmelsstürmerin

Rebiya Kadeer, Chinas bekannteste Dissidentin, war einst die reichste Frau im Reich der Mitte. Doch als sie begann, ihre politische Macht zu nutzen und sich bedingungslos für die Rechte ihres uigurischen Volksstammes, einer muslimischen Volksgruppe in China, einzusetzen, wurde sie zur meist gehassten Frau des Regimes: Fünf Jahre saß sie im Gefängnis, wurde Zeugin von Folter, Vergewaltigungen und Hinrichtungen. Ihre bewegte Lebensgeschichte ist ebenso dramatisch wie politisch brisant.

Kurz bevor sich die international bekannte Menschenrechtsaktivistin für die Interviews mit Alexandra Cavelius auf den Weg machen wollte, verübten Unbekannte im November 2005 einen Mordanschlag auf sie. Kadeer überlebte nur knapp. Allen Widerständen zum Trotz hat Cavelius mit ihr in Deutschland und Washington gesprochen, um ihre Geschichte niederzuschreiben.

„Das Buch zeigt beklemmend eindrucksvoll das andere Gesicht des boomenden Reiches der Mitte.“ (Süddeutsche Zeitung)

Eine atemberaubende Biographie wie ein Roman. Geboren 1948 unter Goldgräbern im Altai-Gebirge, aufgewachsen im Schrecken der Kulturrevolution, vertrieben und malträtiert, lernt das kleine Mädchen früh sich auf eigene Beine zu stellen.

Als geschiedene Mutter von neun Kindern, arbeitet sie sich schließlich in einer männerdominierten Welt von der einfachen Wäscherin zur Multi-Millionärin hoch.

1978 suchte sich Kadeer mit dem uigurischen Widerstandskämpfer Sidik Rouzi einen neuen Mann. Als die Uigurin 1992 in den Volkskongress berufen wurde, galt sie nicht nur als eine der reichsten Frauen Chinas, sondern auch als „Vorzeige-Uigurin“. Schon damals äußerte sie offen Kritik am Verhalten der Regierung gegenüber ihren Landsleuten.

Ihr Mann Sidik war bereits aufgrund seiner kritischen Artikel ins Exil in die Vereinigten Staaten geflohen, als Kadeer 1999 wegen „Verrats von Staatsgeheimnissen“ zu einer langen Haftstrafe verurteilt wurde. Sie hatte amerikanischen Abgeordneten Zeitungsartikel für ihren Mann übergeben, die längst veröffentlicht gewesen waren.

Über fünf Jahre saß sie im Gefängnis, wurde Zeugin von Folter, Vergewaltigung und Hinrichtungen. Im März 2005 kam sie auf Druck von Menschenrechtsorganisationen und der USA frei. Im Gegenzug sollte die Menschenrechtlerin Stillschweigen über ihre Haftbedingungen bewahren, verlangte die chinesische Zentralregierung.

Kadeer hielt sich jedoch nicht daran, sondern sprach offen über Folter und Hinrichtungen. Unverdrossen setzt sie sich bis heute für die Rechte ihrer muslimischen Landsleute ein, die im Nordwesten Chinas, dem ehemaligen Ostturkestan, ihre religiöse, kulturelle und wirtschaftlichen Grundrechte von Peking einfordern. Doch das Regime versucht sein rigides Vorhaben gegen die Uiguren unter dem Deckmantel der weltweiten Anti-Terror-Bekämpfung zu führen.

Als Kadeer für die Interviews mit Alexandra Cavelius zusammen traf, war sie noch sichtlich gezeichnet von den Folgen eines Mordanschlages.

„Es ist die packende Lebensgeschichte einer mutigen Frau.“ (Die Welt)

2007 Verlagsgruppe Random House, München Kontakt: Bettina Breitling
Die politisch hochbrisante Biografie einer außergewöhnlichen Frau, spannend und mitreißend wie ein Roman (…)

Bereits die Entstehungsgeschichte dieser Autobiografie hat uns vor Augen geführt, wie explosiv das Thema ist und wie sehr Rebiya Kadeer unter der Beobachtung der chinesischen Regierung steht. Als sie im Februar 2006 den Flug für die Buchinterviews mit Alexandra Cavelius gebucht hatte wurde kurz darauf in Washington ein Attentat auf sie verübt, sie lag fünf Tage im Koma, ließ sich aber dennoch nicht davon abbringen, im April die Reise nach Deutschland anzutreten und zunächst zwei Wochen lang A. Cavelius Rede und Antwort zu stehen. Es folgten noch zwei weitere Treffen, sodass unsere Autorin jetzt eine riesige Menge an Informationen aus erster Hand zu verarbeiten hat.

Ohne Zweifel wird sie daraus weit mehr als „nur“ ein politisches Sachbuch über die hoch aktuelle China-Thematik schreiben: das bewegte Leben von Rebiya Kadeer ist wie ein mitreißender Roman, eine rasante Tour de Force durch die chinesische Geschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, spannend, zuweilen zu Tränen rührend, abwechslungsreich – ein Buch, das seine Leser in den Bann ziehen wird und das ganz in der Tradition des Weltbestsellers von Jung Chang, „Wilde Schwäne“ Geschichte am Beispiel individueller Schicksale auf eine einzigartige Weise greifbar macht.
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„Es ist die packende Lebensgeschichte einer mutigen Frau, die ihre Lebensaufgabe darin sieht, Geld und Einfluss zu nutzen, um Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit durchzusetzen.“ (Die Welt)

„Das Buch zeigt beklemmend eindrucksvoll das andere Gesicht des boomenden Reiches der Mitte.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Bewegend!!!“

„Unbedingt lesen“

(Rezensionen amazon)

„Überaus beeindruckt ist Udo Scheer von diesem Buch über Rebiya Kadeer, eine der bekanntesten Menschenrechtlerinnen Chinas. Ihre Lebensgeschichte, die Kadeer der Autorin Alexandra Cavelius erzählt, hat ihn ebenso gefesselt wie berührt. Er würdigt ihren mutigen Kampf für die Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit in China, für den die zeitweilige Abgeordnete und elffache Mutter mit über fünf Jahren Zuchthaus bezahlen musste, bis sie in die USA emigrieren konnte, wo sie in Washington nur knapp einem Mordanschlag entging. Ihre Schilderungen führen für Scheer auch vor Augen, wie wirtschaftliche Öffnung und Unterdrückung der Demokratiebewegung in China zusammen gehen. Sein Resümee: ein instruktiver Blick auf das „andere Gesicht des boomenden Reichs der Mitte“. (Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 26.02.2008)

„A defiant political tell-all…Kadeer writes perceptively about the many humiliations imposed by Beijing on the Uighurs…We are constantly reminded of the author’s qualities: she is chaste, smart, beautiful, clever, strong, indomitable, selfless, moral, wise, and fearless—especially fearless…This remarkable life is now added to the saga of the Uighur people.“ — The New York Times

„This memoir of singular bravery in a little-known corner of the Chinese Republic is a compelling testament to the human struggle for freedom, told with gravitas, warmth, and hard-won wisdom.“ — Publishers Weekly

„Breathing fire.“ — The Economist

 

TV-Berichte, u.a. Kulturweltspiegel, Mona Lisa, 3sat Kulturzeit

New York Times
www.amnesty-einsatz.de

Deutschlandradio
„Politische Situation ist noch schlimmer geworden“ – MP3-Mitschnitt des Gespräches – dradio.de

Welt
„Ich wollte nie jemandes Feind sein“ – welt.de

Das Erste
„Mutter der Uiguren“ – daserste.de

bücher.de
Welt
Augsburger Allgemeine
Welt
Spiegel
Berliner Zeitung


Pressekonferenz mit Kadeer und Cavelius in Berlin.


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Nur ein Stein blieb

Jahrzehnte nach Kriegsende kehrt Christa von Oppel in ihre alte Heimat zurück, um den Ort ihrer Kindheit und Jugend wiederzusehen: Doch die jahrhundertealte Burg der von Oppels wurde von den neuen Machthabern gesprengt; alles was der Vertriebenen bleibt, ist ein einzelner Stein und ihre Erinnerung.

Alexandra Cavelius hat die Geschichte aufgezeichnet und die Tagebucheinträge aus einer alten Kladde von Frau von Oppel mit aufgenommen.

„Ein wichtiges Zeitdokument. Spannend und packend geschrieben!“ (Rezension amazon)

Nie wird Christa von Oppel die qualvollen Wochen vergessen, als die russische Armee das Dorf Wellerswalde bei Leipzig besetzte und sie mit ihrem kleinen Sohn tagelang im Versteck ausharrte: voller Angst, vergewaltigt zu werden; in Ungewisseit über ihren Mann an der Front; nicht ahnend, dass ihre Tage in Wellerswalde bereits gezählt sind. Denn kurz darauf wird die Familie von Oppel enteignet und aus der sowjetischen Besatzungszone vertrieben. Christa flüchtet in den Westen Deutschlands, wo es ihr gelingt, sich von dem Erlebten zu befreien und ein neues Leben zu beginnen.
„Selten hat mich ein Buch so berührt ..“

„Ein sehr gutes und bewegendes Buch über die Familiengeschichte des Adelsgeschlechts von Oppel
und über Krieg, Flucht und Vertreibung.“

„Ein erschütternder Bericht über eine apokalyptische Nachkriegszeit, in der Vergewaltigungen, Morde, Seuchen und Hunger jahrelang zum Alltag zählten und in dem sie erst vier Jahre nach Kriegsende erfährt, dass ihr verschollener Ehemann gefallen ist.“
(aus Leserbriefen/Rezensionen amazon)

Wellerswalder Geschichtsverein
Buchtipp


Bei der Lesung mit der Autorin im Wirtshaus Wellerswalde war der Besucherandrang so groß, dass viele Gäste leider nicht eingelassen werden konnten.

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Nur ein Stein blieb
Nur ein Stein blieb

Die Zeit der Wölfe

Der »heilige Krieg im Kaukasus« fordert weiter seine Opfer. Subar, allein erziehende Mutter von zwei Söhnen und einer Tochter, erschießt in Notwehr im Krieg vier Söldner. In Grosny kann sie deshalb nicht bleiben, ein Jahr versteckt sie sich als einzige Frau unter tschetschenischen Widerstandskämpfern unter elendigen Umständen im Wald, dann wird sie aufgrund ihrer Verzweiflungstat mit Blutrache verfolgt, doch ihr gelingt die abenteuerliche Flucht im Bauch eines Frachtschiffes nach Deutschland.

Mit diesem Buch zog Alexandra Cavelius den Zorn der russischen Regierung auf sich, denn aufgrund eines großen Medienechos avancierte die Tschetschenin zum Gesprächsthema der Staatsoberhäupter. Putin forderte die schnelle Auslieferung „Subars“, die in seinen Augen eine Terroristin war. Schröder versprach seinem Freund Putin Mitte November in Oslo, dass sich die deutsche Justiz des Falls annehmen werde. Der Fall wurde geprüft. Und Subar, die nie eine Terroristin gewesen ist, durfte bleiben.

„Alexandra Cavelius Buch enthält Lebensberichte, die wohl kein Autor erfinden könnte. „Die Zeit der Wölfe“ ist ein aufrüttelndes Buch hautnaher Erfahrungen mit der widersinnigen Politik russischer Gewaltherrschaft in Tschetschenien. Und es ist ein Buch über die wohl nachhaltigste, in ihrer Auswirkung noch nicht absehbare Folge: dem Erstarken des Fundamentalismus im Land. (Udo Scheer, Deutschlandfunk)

Gegen alle Widerstände holt Subar nach und nach auch ihre Kinder, die verfolgt, geschlagen und verhaftet wurden, nach Deutschland. Die Tochter zwangsverheiratet und als Magd misshandelt, schließt sich Zigeunern an; die beiden Söhne von den Kämpfen im Krieg schwer traumatisiert, schlagen sich über die Grenze in den Westen durch.

Einfühlsam und mit viel Sachkenntnis zeichnet Alexandra Cavelius das Leben einer Familie, die alles verloren hat und doch nicht aufgibt. Und sie zeigt die Wurzeln des Terrors und das Elend der Zivilisten, die unter dem Krieg und den radikalen Islamisten zu leiden haben.

Mit einem Vorwort von Sonia Mikich (ARD)

„Durch ihre Collagetechnik gelingt es Cavelius, ein vielschichtiges, fesselndes Bild Tschetscheniens zu vermitteln.“ (https://www.welt.de/print-welt/article388537/Wie-ein-Volk-sich-wehrt.html)

„Nur dem Mut einiger deutscher und russischer Journalisten ist es zu verdanken, dass der anhaltende Terror des russischen Militärs gegenüber der tschetschenischen Zivilbevölkerung aufgedeckt wurde. Das Buch von Alexandra Cavelius liest sich wie ein Roman, auch wenn es keiner ist.“
(Gert Scobel, HR, Bücher Bücher)

„Hervorragende Arbeit …Über das Einzelschicksal hinaus ein hervorragender Überblick über die historischen Hintergründe.“
(ekz-informationsdienst)

„Eines der wichtigsten Bücher, die ich je gelesen habe! (…) Mein besonderer Dank gilt der Autorin und dem Verlag, die es ermöglichen, auf leicht zu lesende und mitreißende Art Einblick in die Tschetschenenproblematik zu erhalten.“
(Rezension/amazon)

„Das beste Buch seit langem …das Buch ist nicht nur sehr gut zu lesen, es ist auch sehr sauber recherchiert. das betrifft die geschilderten Menschenrechtsverletzungen genauso wie Sitten und Traditionen dieses stolzen Bergvolkes. Es ist ein wichtiges Buch, das die Wurzeln des Fundamentalismus klar darlegt und letztlich klar macht, wie so scheußliche Verbrechen wie das in Beslan geschehen konnte…“
(Rezension/amazon)

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Rundschau, 31.10.2002
Udo Scheer ist sehr beeindruckt von dem Schicksal der tschetschenischen Familie, die unter großen Gefahren nach Deutschland flüchten konnte. Das Buch, das aus Gesprächsmitschnitten von über 100 Tonbandkassetten entstanden ist, lässt die Mutter Subar die beiden Söhne und die Tochter zu Wort kommen. Es erzählt nicht nur die Geschichte einer Familie, sondern vermittelt auch ein „vielschichtiges Bild“ der durch Völkermord bedrohten Tschetschenen, so der Rezensent angetan. Er lobt Cavelius für ihre „Collagetechnik“, mit der sie die Gespräche in Buchform gebracht habe. Dadurch entstehe ein eindrucksvolles Bild sowohl von den Schwierigkeiten und Gefahren, die die Familie überstanden hat, als auch von den kriegerischen Auseinandersetzungen, die die Tschetschenen mit den Russen führen. Scheer sieht nicht zuletzt diesen Krieg dafür verantwortlich, dass in Tschetschenien fundamentalistische Gruppen immer stärker aktiv werden und er nutzt einen nicht geringen Teil seiner Rezension, um die Geschichte dieses Konfliktes zusammenzufassen.

TV-Berichte, u.a. Monitor, Bücher Bücher (HR), Morgenmagazin (ZDF)

ORF
Spiegel
Spiegel
Deutschlandfunk
Why war?
Reller Rezensionen
Welt
Magazin „Mut“ (Forum für Kultur, Politik und Geschichte) : Interview mit Alexandra Cavelius Juni 2002, Nr 418
Urania Veranstaltung in Berlin mit InfoRadio: Diskussion mit Thomas Roth (ARD) und Alexandra Cavelius 28. Oktober 2002


„Menschenrechtsverletzungen durch die russische Armee sind an der Tagesordnung. Vieles von dem, was da in Tschetschenien vorgeht und warum es passiert, können wir uns nur schlecht vorstellen. Nun gibt es ein Buch, das könnte uns dabei helfen.“ (Cherno Jobatey mit der Autorin, Morgenmagazin, 29.10.2002)

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Leila – ein bosnisches Mädchen

Leila überlebte einen Alptraum: zwei Jahre Vergewaltigungslager in Bosnien. Alexandra Cavelius erzählt jetzt ihre Geschichte. Der aufwühlende Bericht zeichnet auf schonungslose Weise den Leidensweg des Mädchens nach, das nach dem Ausbruch des Krieges als 15-Jährige in ein Konzentrationslager kam und dort misshandelt und vergewaltigt wurde. Er schildert ihre abenteuerliche Flucht und wie sie heute mit ihrem Schicksal lebt.

Als besonderes Stilmittel hat Alexandra Cavelius die Tagebuchaufzeichnungen von Leilas Mutter in das Buch chronologisch eingearbeitet. Verzweifelt ist diese auf der Suche nach ihrer Tochter. Doch die Spuren der 16Jährigen haben sich im Krieg verloren …

Ein Bestseller, der seit 2001 bis heute aufgelegt wird, und in viele Sprachen übersetzt wurde.

Leila wächst in einer idyllischen Kleinstadt in der Nähe von Sarajevo auf. Sie hört Popmusik und liest gerne Liebesromane, später will sie einmal Wirtschaft studieren. Leila führt ein ganz normales Leben, bis der Ausbruch des Krieges in Bosnien mit all seinen Schrecken über sie hereinbricht.

Sie wird in mehrere Lager verschleppt, gefoltert und systematisch vergewaltigt. Doch ihr Überlebenswille ist stark und ihr gelingt die Flucht. Sie zieht mit einer serbischen Feldküche nach der Front durch den Krieg, bis sie schließlich zu ihrer Mutter zurückfindet.

Ihr aufwühlender, schonungslos offener Bericht ist das Zeugnis großer Überlebenskraft eines Mädchens, das lernen muss, mit einem Leid zu leben, das Tausende von Frauen in ihrer Heimat traumatisiert hat. Ein bewegendes Frauenschicksal, das von den dunklen und verdrängten Seiten des Krieges erzählt.

Diese Geschichte liest man atemlos von der ersten bis zur letzten Seite.

„Hier spricht jemand eine Sprache, die durch Höllen gegangen ist und als Kristall wieder auftaucht.“ (Gernot Wolfram, Die Welt)

„Ein Buch, das in alle Sprachen der Welt übersetzt werden müsste.“
(Münchner Merkur)

„Der Leser wird um Fassung ringen“
(Der Tagesspiegel)

„Selten hat mich ein Buch so gefesselt“

„Ich bin auf der Suche, den Sinn der Auseinandersetzungen im ehemaligen Jugoslawien zu verstehen, das Buch hat mir die Sinnlosigkeit und Grausamkeit dieses ungerechten Krieges begreiflich gemacht!“

„Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, als ich einmal angefangen hatte zu lesen.“
(Rezensionen amazon)

Man kann es nur empfehlen!!!!!! (Daniela Bosch, aus Kressbronn, 19.11.2008 )

„Eindrucksvolle Geschichte die betroffen macht. Eine Geschichte nicht aus vergangenen Zeiten oder aus fernen Ländern sondern aus dem jüngsten Europa. Es ist kaum zu fassen was geschieht wenn Recht und Ordnung durch Krieg ausser Kraft gesetzt werden. Das Buch macht traurig und doch sollte es jeder lesen um zu wissen wozu die Menschen fähig sind“
(Hans aus Heinsberg, 21.03.2010)

TV-Berichte, u.a. Mona Lisa, Kulturweltspiegel
Lesung mit der Schauspielerin Jenny Schily in München und Berlin

Deutsche Welle
Tagesspiegel
Welt
Perlentaucher
HKZ
Spiegel Reporter (siehe unter „meine Reportagen“)
Allegra
Abendzeitung “Gott sieht alles. Nur manchmal lässt er sich Zeit“/20./21. April 2000/ von Alexandra Cavelius
National Identities
und viele andere

In case an English publisher should be interested in the English translation, please contact me. Here you will find one translated chapter:    

Weiter unten folgt die deutsche Übersetzung.



Auszug aus einer Reportage in der Zeitschrift „Allegra“ über vergewaltigte Frauen in Bosnien von Alexandra Cavelius. (Fotos: Julia Krüger)

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Ratgeber und anderes

Hier finden Sie eine Auswahl verschiedener Ratgeber und Co, die ich teils auch als Ghostwriterin verfasst habe…

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